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Kindersitzung
Käwern-Kindersitzung am 21. Januar 2018 Super Stimmung bei der Käwern-Kindersitzung Wenn im ausverkauften Saal des Hochstädter Bürgerhauses die traditionellen 11 Paukenschläge die Kindersitzung der KG Käwern ankündigen, herrscht im Keller riesiges Gewusel. Denn hier werden knapp 100 Kinder geschminkt, frisiert, verkleidet und für den bevorstehenden Auftritt fertig gemacht. Die beiden Sitzungspräsidenten, Lea Kischkewitz und Christopher Weber, begrüßen  die großen und kleinen Narren, stellen den Elferrat vor, und kündigen den Einzug der Junggarde mit dem Kinderprinzenpaar, Prinz Moritz II. und seiner Prinzessin Emily I. an. Aber da fehlt doch was. Prinzessin Emily ist noch nicht fertig und steht noch daheim vorm Spiegel. Kurzerhand zaubert Prinz Moritz sie mit Hilfe seiner Assistentin Jana und einem Zaubervorhang direkt auf die Bühne. Nach einer witzigen Rede nehmen sie in der Prinzenloge Platz und bekommen ein sensationelles Programm zu sehen. Zuerst tanzt die Junggarde eine flotte Polka. Scheinbar mühelos beherrschen sie ihre schwierige Choreografie und werfen die Beine hoch in die Luft. Direkt danach versuchen sich zwei Jungs die Langeweile zu vertreiben und spielen Kaufladen. Mit Palim-Palim und dem Wunsch nach einer Flasche Pommes Frites bringt der Käufer den Verkäufer fast zur Verzweiflung, genau wie beim Klassiker von Dieter Hallervorden. Im weiteren Verlauf der Sitzung steht immer wieder das Wetter im Mittelpunkt. So bekommen wir ein „Reschescherm“-Lied zu hören. Ein Loblied auf die Freundschaft, denn die jungen Sängerinnen wollen alles Teilen, auch den Regenschirm. Danach folgt ein zweisprachiger Wetterbericht für die nächste Woche. Der Wettersprecher in feinstem Hochdeutsch und der Wetterfrosch mit Höhenangst in schönstem Hochstädter Dialekt. Da der Frosch nicht auf die Leiter klettern kann, erwartet uns jetzt wohl nur mittelmäßiges Wetter mit Regen. Passend zu dieser Wettervorhersage zeigt eine Gruppe lustiger Mädchen einen Regenschirmtanz. Eingepackt in pinke und blaue Regenmäntel, mit farblich abgestimmten Regenschirmen, trotzen sie dem feuchten Wetter mit einem fröhlichen Tänzchen. Auch tolle Sketche haben die jungen Käwern einstudiert. Da treibt die Doppelagentin Ping Pong ein doppeltes Spiel. Sie verdient ihren Unterhalt als Spion und gleichzeitig als Verbrecher. Auf der Suche nach einem wertvollen Diamanten kommt es zu einem wilden Durcheinander mit Ihrem Verbrecher- und ihrer Agentenkollegin. Ein weiterer Sketch führt die Zuschauer in eine Tierarztpraxis. Da treffen sich zwei Tierfreunde mit ihren Lieblingen. Zum einen eine hochnäsige Frau mit ihrem hochsensiblen Königspudel Günther, der unter übermäßigem Haarwuchs leidet und eine Künstlerin mit ihrem Wunderkaninchen, das angeblich nicht mehr jodeln kann. Die Wartezeit führt zum Zickenkrieg und wird zur Nervenprobe für alle anwesenden. Dieses Chaos führt zur Wunderheilung des Kaninchens…es kann wieder jodeln. In einer weiteren Nummer bekommt Sara von ihrer Oma ein geheimnisvolles Wetterhäuschen geschenkt, das zum Leben erweckt werden kann. Und tatsächlich verwandelt sich das kleine Geschenk in ein großes Wetterhaus. Das Sonnen- und das Regenmädchen erwachen zum Leben, können sich aus ihrer Verankerung lösen und feiern zusammen mit Sara Fasching bei den Käwern. Auch der Sommer kommt auf der Bühne nicht zu kurz. Da entsteht kurzerhand die Kulisse einer Eisdiele. Ein sonderbarer Kunde möchte kein Eis, sondern eine sommerliche Erfrischung. Dem Verkäufer fällt es schwer seine Wünsche zu erraten, denn er weiß nicht welche Sorten und wie viel Eis er kaufen möchte. Nachdem es auch noch zu Komplikationen bei der Bezahlung kommt, wirft er völlig entnervt den Kunden aus seiner Eisdiele. Der letzte Wortbeitrag beschreibt ein wahrliches Wintermärchen. Während draußen ein eiskalter Schneesturm tobt, macht der Jäger Wanja ein warmes Feuer in seinem Haus und geht ins Bett. Immer wieder klopft es an seiner Tür, weil verfrorene Tiere bei Ihm Unterschlupf suchen. An seinem Feuer wärmen sich ein Hase, ein Fuchs und ein Bär. Am nächsten Morgen sind alle Tiere verschwunden, als Wanja erwacht. War das alles nur ein Traum? Nein, den vor der Haustür im frischen Schnee sind deutlich die Fußspuren der Tiere zu sehen. Für musikalische Unterhaltung sorgt das Mitmachlied „Das Lied über mich“. Die ganze Narrenschaar, egal ob groß oder klein, hat mitgetanzt und gesungen. Als vier Mülltonnen auf der Bühne stehen, ist die Überraschung umso größer, als der bekannte Song „Mana Mana“ erklingt und vier Jungs dazu perfekt aus den Tonnen performen. Wer kennt das Lied nicht aus der Sesamstraße. Ein echter Klassiker, bei dem jeder gleich einstimmen kann. Wer genau hinsieht, kann hier Prinz Moritz in einer Tonne entdecken. Diesen Spaß lässt er sich nicht nehmen. Danach kommt die Müllabfuhr und rollt die Mülltonnengang von der Bühne. Ein besonderer Augenschmaus sind auch immer die tollen Tänze. Annika Bachmann und Emily Kalkbrenner treten zum ersten Mal als die neuen Kindersolis auf. Wenn die beiden leichtfüßig die Krakowiaks, Wickler, und Battements auf der Bühne präsentieren, kann man erahnen, wie viele Stunden sie geübt haben. In kunterbunten Kostümen und Perücken  zeigen 6 Mädchen einen lustigen Trolltanz. Da muss wirklich keiner Angst vor Trollen haben. Ein Höhepunkt einer jeder Sitzung ist zweifellos der Auftritt der Minigarde. Diesmal entführen sie das Publikum in eine Spielzeug-Reparaturwerkstatt. Da treffen kleine Prinzessinnen auf Ballerinas, Pierrots, Einhörner und andere Spielzeuge. Es war eine fantastische Aufführung der jüngsten Käwerchen, die wieder einmal von Regina Gerson und ihren Helferinnen inszeniert und umgesetzt worden ist. Da dies der letzte Minigarden-Auftritt unter Reginas Leitung sein wird, wird sie mit einem riesigen Blumenstrauß und vielen lobenden Worten gebührend verabschiedet.  Beim Marschtanz der Maxigarde kann man nur strahlende Gesichter beobachten. Mühelos präsentieren die jungen Gardemädchen die schwierigen Schrittfolgen, bei denen die Zuschauer bestimmt Knoten in den Beinen hätten. Auch die Junggarde hat noch einen Showtanz einstudiert. Sehr temperamentvoll geht es  zu, als 21 kesse Zuckerpuppen zur Musik von „Puppet in a String“ bis hin zu den „Zuckerpuppen“ von Andreas Gabalier tanzen, Überschläge und Hebefiguren zeigen und mit einer riesigen Pyramide den beeindruckenden Tanz beenden. Als Einstimmung auf das große Finale zeigt das Tanztrio, die Schmidt-Drillinge Fenja, Lukas und Jonas, ihre Interpretation von einem Autorennen. Dazu gehören Breakdance-Einlagen, eine heiße Salsa und natürlich auch ein Gardeteil. Mit Bravour legen die Drei eine sensationelle Tanznummer aufs Parkett. Da man aufhören soll, wenn es am schönsten ist, wird es jetzt Zeit fürs Finale, bei dem alle aktiven Kinder noch einmal auf die Bühne stürmen. Mit strahlenden Gesichtern reihen sich alle Käwerchen in eine riesige Polonäse ein, die durch den ganzen Saal auszieht. So geht diese stimmungsgeladene Kindersitzung mit ihrem abwechslungsreichen und kunterbunten Programm zu Ende. Wer noch Lust zum Feiern hat, kann am Faschingsdienstag, 13. Februar 2018, ab 14.30 Uhr im Bürgerhaus-Hochstadt zum Kinderfasching kommen. Dort gibt es Spiele, Faschingsmusik, die Minigarde ist noch einmal zu sehen und das Kinderprinzenpaar verabschiedet sich mit vielen Süßigkeiten von seinem närrischen Volk.
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