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Männerballett
Bamberg – vom Suchen und Finden 10. September 2016 Wie   jedes   Jahr   zog   das   Männerballetts   der   KG   Käwer   im   September   aus,   um   die kulturhistorischen    Highlights    unseres    Landes    zu    erkunden.    Ziel    der    diesjährigen Reise sollte die bierbrau-ende Frankenmetropole Bamberg sein. Um   sowohl   umweltfreundlich   als   auch   CO2-neutral   zu   reisen   und   der   ganzen   Tour den   An-schein   eines   Trainingslagers   zu   geben,   fand   die   Anreise   mit   dem   Fahrrad statt.   Bereits   nach   wenigen   Kilometern   wurde   an   einer   Wallfahrtsstätte   eine   erste Rast   eingelegt.   Hier   identifi-zierte   man   die   Eleven   sofort   als   Auswärtige,   wollten doch    einige    ihre    Drahtesel    an    einen    Maibaum    anschließen,    der    mit    einem Andachtsbild   versehen   war.   Die   interkulturellen   Differenzen   wurden   jedoch   schnell bei   einem   frischgezapften   Bier   nebst   Butterbrezeln   beigelegt,   so   dass   die   komplette Gruppe gut gestärkt den weiteren Weg antreten konnte. Trotz    der    mit    größter    Sorgfalt    vorbereiteten    Planung    des    Weges    und    seiner Einkehrmöglichkeiten,     kam     es     bei     der     mittäglichen     Raststätte     zu     einer unvorbereiteten    Planänderung.    Das    ausgewählte    Mittagsrestaurant    hatte    seine Pforten   noch   verschlossen,   die   Männer   machten   aus   der   Not   eine   Tugend:   Sport statt Essen war angesagt. Allerdings    wurde    den    Radlern    von    einem    Einheimischen    dann    doch    noch    eine geöffnete    Schänke    empfohlen,    die    von    den    Kulturboten    Maintals    mit    großer Dankbarkeit    in    intensivster    Weise    in    Anspruch    genommen    wurde.    Schon    da zeichnete   es   sich   ab,   dass   trotz   des   bereits   zurückgelegten   Weges   Bamberg   nicht   in Sicht   kommen   wollte. Auch   nachdem   das   Domizil   an   der   Regnitz   bezogen   war,   blieb Bamberg   ein   Ort   des   Hörensagens,   von   dem   auch   im   hausei-genen   Biergarten gemunkelt wurde. Von    Neugier    getrieben    verschlug    es    die    Männer    anschließend    in    Richtung    des bekannten    Biergartens    „Wilde    Rose    Keller“,    wo    man    sich    von    der    Qualität    der Fränkischen   Bierbraukunst   überzeugen   ließ.   Die   Bamberger   Altstadt   jedoch   blieb den   Eleven   verwehrt. Als   der   Biergarten   schloss   fuhr   man   zurück   an   die   Regnitz,   um   den Tag   im   hauseigenen   Biergarten   ausklingen   zu lassen.   Bei   nächtlichem   Trunk   stellten   alle   Tänzer   unter   großem   Bedauern   fest,   wie   schade   es   doch   sei,   dass   es   Bamberg   gar   nicht gäbe. Man versprach sich jedoch gegenseitig, den Ort beim nächsten Mal wieder zu suchen. Voll   von   neuen   Eindrücke   und   wundervollen   Erlebnissen   ging   es   dann   am   nächsten   Morgen   wieder   zurück   in   das   schöne   Hochstadt, dessen   Existenz   als   gesichert   gilt.   Die   Frage,   die   die   Männer   nun   bewegt   ist:   Teilt   Bamberg   das   Schicksal   Bielefelds?   Die   Aufklärung dieser Frage wird bis zum nächsten Jahr warten müssen.